Straße der Romanik

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Das Land Sachsen-Anhalt ist reich an Zeugnissen der Romanik. Viele Klöster, Kirchen, Burgen und Stadtanlagen erzählen über diese Epoche. Zum großen Teil haben diese Bauwerke internationalen Rang. Die "Straße der Romanik", die 1993 durch den damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker eröffnet wurde, gehört mit ihren 80 Bauwerken in 65 Orten, und mehr als eine Million Besuchern pro Jahr, inzwischen zu den ersten Zehn der erfolgreichsten touristischen Themenstraßen in Deutschland. Die über 1.000 km lange Straße schlängelt sich in Form einer Acht durch Sachsen-Anhalt und gliedert sich in eine Nord- und Südroute mit ihrem Schnittpunkt in der Elbestadt Magdeburg.

Weitere Informationen zur Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt (Sie verlassen die Internetseite der Stadt Bernburg (Saale):
Tourismus Sachsen-Anhalt
Strasse der Romanik - Die offizielle Seite
Infos zur Straße der Romanik

Die Südroute führt über die alte Saalestadt Bernburg in Anhalt. Im ältesten Stadtteil Waldau (erstmals Die Waldauer Dorfkirche St. Stephani ist abgebildet.urkundlich 806 erwähnt) thront auf dem Rosinenberg die Dorfkirche St. Stephani. Ihre heutige Gestalt erhielt sie um das Jahr 1180. Ein Vorgängerbau wird aber bereits im Jahr 964 erwähnt, als eine vom Gernroder Stift abhängige Pfarrstelle genannt. Der sakrale Bau ist innen und außen von schlichtem Reiz. Charakteristisch ist der wehrhafte Turm und das breite Kirchenschiff mit eingezogenem rechteckigem Chor. Im Inneren sind die Türlaibungen zum Turm aus frühromanischer Zeit. Sie tragen Ritzzeichnungen von Schaftkreuzen und sind einem früheren Bauwerk zuzuordnen.

Öffnungszeiten:
Waldauer Dorfkirche St. Stephani
Öffnungszeiten: täglich: 10.00 - 18.00 Uhr

Führungen sind möglich nach Voranmeldung über:

Ev. Pfarramt
Tel. 03471 353613
E-Mail: kontakt@talstadtgemeinde-bernburg.de
Internet: www.talstadtgemeinde-bernburg.de

oder

Bernburger Stadtinformation
Tel. 03471 3469311
E-Mail: stadtinfo@bernburger-freizeit.de
Internet: www.bernburger-freizeit.de


Der Eulenspiegelturm ist abgebildet.Ein weiteres Bauwerk der Epoche und Denkmal ist der Bergfried (um 1150 errichtet) auf dem Schlosshof. Die ersten Urkunden nennen ihn den keulichen oder roten Turm, bekannt ist er jedoch mit seinem Namen Eulenspiegelturm. Gebaut ist der mächtige Turm aus Bruchsteinen, ausgeführt in zwei Ringen. Der Zwischenraum ist ausgefüllt mit vermörtelten Bruchsteinen. Der Turm erreicht eine Wanddicke von 3,60 m und hat dennoch eine leichte Schieflage. An der Spitze des ziegelgedeckten Kegeldaches (ca. 42 m hoch) mit später angebauten Renaissancegiebeln glänzt ein Bernburger Bär als Wetterfahne - der gleiche Bär, der das Landeswappen Sachsen-Anhalts ziert. Der Eulenspiegelturm ist das weltgrößte Denkmal mit dem Namen des berühmten Narren Till Eulenspiegel und seit dem 24. Juli 2007 offiziell Station an der "Straße der Romanik". Damit verfügt die Saalestadt über ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal. Das Bernburger Renaissanceschloss "Die Krone Anhalts", eine frühe Askanier-Burg aus dem 10 Jh. , bietet mit der Burgkapelle Pankratius (teils Bestandteil des Museums, teils Ruine) und Teile der Ringmauer an der Schlossstraße weitere Zeugnisse der Romanik zur Besichtigung an.

Museum Schloss Bernburg
Schlossstraße 24
06406 Bernburg (Saale)
Tel.: 03471 625007
Fax: 03471 3009450
E-Mail: wiermann@museumschlossbernburg.de
Internet: www.museumschlossbernburg.de/