Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung gut besucht

Die Stadt Bernburg (Saale) ist mitten im Prozess der kommunalen Wärmeplanung und setzt dabei frühzeitig auf Transparenz und Beteiligung. Am 17. September 2025 fand daher im Ratssaal eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, zu der die Stadt eingeladen hatte. Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand zu informieren und eigene Fragen einzubringen.

Nach einer Einführung zum Hintergrund der Wärmeplanung durch Frau Peters von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) stellte das Projektteam aus EEB ENERKO und complan Kommunalberatung den aktuellen Stand der Untersuchungen vor. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche erneuerbaren Energien in den unterschiedlichen Bereichen Bernburgs wirtschaftlich am besten eingesetzt werden können und wo Wärmenetze wirtschaftlich sinnvoll sein könnten. Im nächsten Schritt werden auf Basis der erhobenen Daten Empfehlungen für die örtlichen Gegebenheiten erarbeitet, die eine grundlegende Orientierung für weitere konkrete Projekte geben können. 

Neben den Impulsvorträgen bot die Veranstaltung auch Raum für Fragen aus dem
(Fach-)Publikum und eine lebhafte Diskussion mit dem breit besetzten Podium. Neben den Vortragenden standen die Oberbürgermeisterin Dr. Silvia Ristow, der Dezernent für Stadtentwicklung Holger Dittrich, die Stadtwerke Bernburg GmbH mit Denny Gerstenberger als Geschäftsführer und Heiko Zimmermann sowie Kerstin Spitz von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt Rede und Antwort. Besonders intensiv diskutiert wurden Fragen zur Bezahlbarkeit der künftigen Wärmeversorgung und zu den praktischen Umsetzungsperspektiven. Die Beiträge der Teilnehmenden machten deutlich, wie groß das Interesse an transparenten Informationen und konkreten Ergebnissen ist.

Am Ende zeigten sich sowohl die Fachleute als auch die Teilnehmenden zufrieden mit dem offenen Austausch. Die Stadt Bernburg (Saale) wird die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung in den kommenden Monaten weiter konkretisieren und dabei den Dialog mit Eigentümerinnen und Eigentümern, Unternehmen, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern fortsetzen. Der finale Endbericht wird Anfang 2026 vorliegen.