Zeugen romanischer Baukunst in der Saalestadt und ihrer Umgebung

  1. Aderstedt St. Paulus Kirche

    St. Paulus Kirche Aderstedt

    Die Pfarrkirche gibt es in Aderstedt seit 1080. Sie weist eine charakteristische Ost-West-Staffelung auf, wie sie für Romanische Dorfkirchen typisch ist. 1861 wurden 2 schlanke Türme seitlich eingebaut. Den Sturm der Jahrhunderte überlebte das romanische Portal. Die Glocke im Turm ist eine sogenannte Wetterglocke aus dem 13. Jahrhundert.


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  2. Bernburg (Saale) Das Renaissanceschloss mit dem Eulenspiegelturm

    Eulenspiegelturm

    In Bernburg selbst findet man weitere steinerne Zeugnisse dieser Epoche, die geprägt war durch die Herrschaft der frühen Askanier und ihre Bedeutung im Deutschen Königreich seit dem 10. Jahrhundert, ein norddeutsches Feudalgeschlecht mit seinen Stammburgen im Harz - die späteren Fürsten von Anhalt. Das Renaissanceschloss Bernburg ist eine frühere Askanierburg aus dem 10. Jahrhundert. Die ältesten Zeugnisse der Burg sind die Reste einer Kapelle mit Namen Pankatius im Inneren und der spätromanische Bergfried auf dem Schlosshof. Die ersten Urkunden nennen ihn den keulichen Turm. Bis zu seiner Überbauung mit einem Giebel in der Renaissance, besaß er ein ziegelgedecktes Kegeldach, das ihm den Namen Roter Turm verlieh.

    Errichtet wurde er aus Bruchsteinen. Ausgeführt in zwei Ringen, der Zwischenraum verfüllt, wodurch er eine erstaunliche Wanddicke von 3,60 m besitzt. An der Spitze des 42 m hohen Turms, der heute eine leichte Schieflage hat, glänzt eine Wetterfahne, die den Bernburger Bären zeigt. Der Gleiche, der auch auf der Landesfahne von Sachsen-Anhalt zu sehen ist. Bei Grabungen fand man im Inneren des Turmes die Reste einer Treppe, die einst von außen in den Turm führte. Sicherlich ein strategischer Teil des Bergfriedes, der wohl als die letzte und sicherste Wehranlage der Burg galt. Bekannt wurde der Bergfried jedoch als Eulenspiegelturm. Denn der Schalk Till Eulenspiegel ( in der 22. Episode der gleichnahmigen Sage) stand einst als Turmwächter beim Grafen von Anhalt im Dienst. Seit Jahrhunderten ist der Turm ein Wahrzeichen des Bernburger Landes.

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  3. Waldau (Bernburg) Dorfkirche St. Stephani

    St. Stephani Waldau
    Schlicht und einfach trotzt die aus Feldsteinen errichtete Dorfkirche St. Stephani dem Sturm der Jahrhunderte. Der sakrale Bau ist innen und außen von schlichtem Reiz. Charakteristisch ist der ...
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  4. Alsleben Dorfkirche St. Gertrud

    Dorfkirche St. Gertrud Alsleben

    Dicht bei der Burg befand sich das Dorf Alsleben mit seiner aus Feldsteinen errichteten Dorfkirche.Sie besitzt ein Quer- und ein Längsschiff, einen breiten Westenquerturm und eine polygonale Apsis.


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  5. Altenburg Dorfkirche St. Blasius

    St. Blasius Altenburg

    Sie wurde erstmals 1288 urkundlich erwähnt. Ältester Teil der heutigen Kirche ist der Westturm. Als Wehrturm besaß er zu ebener Erde keinen Eingang.

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  6. Beesenlaublingen Dorfkiche St. Peter und Paul

    Dorfkirche Beesenlaublingen

    Das Schiff und der Westquerturm stammen aus dem 12. Jahrhundert. Besonders wertvoll ist das einstufige spätromanische Südportal mit einer ornamentierten Säulenschaft und dem gerahmten Tympanon.

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  7. Nienburg Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian

    Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian Nienburg

    Die ehemalige Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian ist eine der bedeutensten frühgotischen Bauwerke im mitteldeutschen Raum. 1. Baugeschichte Im Beisein des deutschen Königs Heinrich II. wurde 1004 eine erste Kirche im romanischen Baustil geweiht. Ihre Stifter waren der Marktgraf Thietmar von Meissen und dessen Bruder Erzbischof Gero von Köln, beide sind auf Grabplatten dargestellt. Bereits 1050 brannte die erste Kirche im Beisein des deutschen Kaisers Heinrich III. ab. Der 1060 geweihte Neubau war eine kreuzförmige, dreischiffige Basilika mit einem Emporinquerbau im Westen. Auch dieser Neubau wurde 1242 ein Raub der Flammen, genau wie der Nachfolgebau im Jahre 1280.


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  8. Könnern Stadtkirche St. Wenzeslaus

    Stadtkirche St. Wenzeslaus Könnern

    Sie ist eine spätgotische zweischiffige Hallenkirche, dessen Westturm romanischen Ursprungs ist, ebenso die Doppelarkade, der Turmhalle, die ehemaligen Schallöffnungen des Turms und ein vermauertes Rundbogenfenster. Im Inneren der Kirche finden wir einen dreiflügeligen Schnitzaltar und eine bronzenen Taufkessel. Beides entstand 1500.

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  9. Nelben Dorfkirche St. Nikolaus

    Dorfkirche St. Nikolaus Nelben

    Sie steht auf einem Ufersporn, vor den Hochwassern der Saale geschützt, als steinerner Zeuge einer langen Geschichte in diesem Gebiet.Die Kirche reicht in ihrem Ursprung in das 10. Jahrhundert zurück und wurde 1731 erneuert. Den Kirchenvorplatz schmückt eine über tausendjährige Eiche.


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  10. Trebnitz Dorfkirche St. Dionysius

    Dorfkirche St. Dionysius Trebnitz

    Sie wurde bereits im Jahre 961 erwähnt. Von ihr blieb nur der Turm erhalten. Auf den Grundmauern der alten Kirche entstand 1693 die heutige Kirche. Ihre Innenausstattung ist sehenswert, so z.B. das Mamorepitaph der Herren von Rauchhaupt.


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